Montag, 9. November 2015

Maybe or not? It has to be Maybebop :)

Gestern war ich nach langer Zeit mal wieder auf einem Konzert. Meine Arbeitskollegin hatte mich auf eine ganz besondere Version des Erlkönigs der Acapella-Band Maybebop auf Youtube hingewiesen, die mir auch auf Anhieb sehr gut gefiel. Der Zufall (oder auch einfach der Tourplan der Band) wollte es, dass die Vier mit ihrem aktuellen Programm "Das darf man nicht!" in meine Nähe verschlagen wurden - welch ein Glück! Schnell hatte ich mir Karten besorgt und gestern war es wie gesagt nun endlich soweit. Mit mir waren ca. 450 interessierte Zuhörer in das Theater, dem Veranstalungsort, gekommen.
 
Copyright: www.maybebop.de
Die Bandmitglieder Sebastian Schröder, Oliver Gies, Jan Burger und Lukas Teske - vier Männer im besten Alter von 35 bis 42 Jahren - stiegen in das Konzert ein, in dem Sie eine E-Mail aus dem Off einspielen ließen. In dieser schrieb ihnen ein Zuhörer, dass er von seinem Konzertbesuch zwar sehr angetan war, dass es aber nicht ginge, religiöse und/oder politische Themen anzusprechen. Die Band nahm sich dies zu Herzen - und machte es trotzdem ;) Genau mit solch einem herlichen Humor führte die Band während des ganzen Abends durch das Programm. Die Liederauswahl war ein buntes Potpourrie: Über humorvolle Songs wie "Sex in der Ehe" oder "Mein Handy weiß es", über ernste Lieder wie "Festung" bis zu gefühlvollen Balladen wie "Ich seh dich" bot die Band ein breites Spektrum. Die Stimmlagen der vier Sänger waren ebenso beeindruckend. Vom tiefen Bass (Sebastian) bis zum hohen Countertenor (Jan) hatte das Quartett stimmlich auf hohem Niveau eine Menge zu bieten. Zudem gab es zu jedem Song eine raffinierte Choreografie, die das Gesungene noch unterstütze. Ich war echt sehr beeindruckt :) und mir mir das ganze Publikum, dass bei den Liedern mitging und nach jedem Lied kräftig Beifall gab. Ausrufe wie "Wow", "Einfach toll!" und "Klasse!" hörte ich um mich zuhauf.


Insgesamt sind die Songs von sehr guter Qualität, sowohl von der musikalischen, als auch von der textlichen Seite. Sie gehen schnell ins Ohr, machen gute Laune, regen aber auch zum Denken an. Und auch die Art der Konzertgestaltung hat mir persönlich sehr gefallen. Es war unterteilt in zwei mal 60 Minuten. Zwischen den beiden Blöcken gab es eine nette Pause, in der man bereits den Fanshop stürmen konnte. Ich, als alter Shopaholich, habe das natürlich sofort ausgenutzt und mir sowohl die aktuelle CD zur Tour, als auch die Weihnachts-CD besorgt. Löblich hierbei zu erwähnen ist, dass die Band pro CD 2€ an eine Flüchtlingsorganisation spendet. Bravo!


Auf der Tour-CD sind alle Lieder, die auch während des Konzertes gespielt wurden. Auf der Weihnachts-CD sind auch einige Cover bekannter Weihanchtsklassiker, aber in einem völlig neuen Gewand. Ich habe beide CD's erstmal mit ins Auto genommen, wo sie jetzt rauf und runter gehört werden :)



Aber noch einmal zurück zum Konzertabend. Toll fand ich auch, dass das Publikum durch verschiedene Aktionen (Mitsingen, Gestaltung eines spontanen Songs etc.) in die Veranstaltung eingebunden wurde. Außerdem zeigten die Bandmitglieder keinerlei Publikumsscheu: Am Ende des Konzertes gab es ein - wie sagt man in Englisch so schön - Meet&Greet. Die Band also zum Anfassen *Kreisch* :) Nach eigener Aussage sind sie auch sehr gute Fotomotive, leider hatte ich aber keine Zeit um diesen Service auszuprobieren :( Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben und das nächste Konzert kommt bestimmt, denn für mich steht eindeutig fest, dass dies nicht mein letztes Konzert der Band war.
Mein Fazit also: Maybe or not? It has to be Maybebop!

Ihr seid neugierig geworden und wollt mehr über die Band erfahren? Die Band ist sowohl auf Facebook als auch auf ihrer eigenen Seite (www.maybebop.de) vertreten. Außerdem findet ihr eine Vielzahl an tollen Videos auf Youtube!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen